Digitalisierung: Prozesse statt Personal in der Buchhaltung!

Warum gutes Buchhaltungspersonal noch immer wichtig ist, man den Gesamtprozess der Buchhaltung aber nicht aus dem Auge verlieren darf

Was wissen wir über den Buchhaltungsmarkt 2019? Niemand ist bereit, noch groß in seine Buchhaltung zu investieren. Personalkosten sind hoch, Softwarekosten fallen natürlich auch an und wenn man schon einen Buchhalter beschäftigt, dann sollte dieser möglichst viele Qualifikationen im Bereich Steuern, Bilanzbuchhaltung und Controlling mitbringen. Schließlich will man sein Geld nicht für einen einfachen Sachbearbeiter versenken. Man schaltet entsprechende Stellenanzeigen, hofft auf einen Treffer, der das Anforderungsprofil abdeckt und begeht dabei einen Denkfehler. Denn die Buchhaltung an sich hat sich grundlegend verändert. Heute gilt der Fokus: Der Prozess! Nicht das Personal … .

Wenn Prozesse komplett kippen

1888 ging Kodak mit dem Slogan „Sie drücken den Knopf, wir machen den Rest.“ an den Markt. 100 Jahre lang funktionierte dieses Geschäftskonzept hervorragend. Millionen Menschen wurden begeisterte Hobbyfotografen, die Kameras und Silberfilme kauften. Die Älteren werden sich noch erinnern: Es gab unterschiedliche Formate an Filmen. Diese wurden in die Kamera gesetzt, auf eine Spule gezogen und man konnte die vorgegebene Anzahl an Bildern abfotografieren. Dann wurde der Film komplett abgespult, entnommen und in ein Fachgeschäft zur Entwicklung gebracht. Es dauerte einige Tage bis man das Ergebnis dort wieder abholen und in ein Album kleben konnte. Was die Branche damals nicht vorhersehen konnte: Mit der Digitalisierung kippte dieser Prozess völlig. Das Geschäft mit Filmrollen für Kameras brach drastisch ein. Traditionsunternehmen konnten sich nicht mehr behaupten und mussten innovativen Unternehmen Platz machen. Dabei ging das Geschäft mit der Fotografie auf eine komplett andere Art und Weise steil durch die Decke.

Von der Fotografie zur Buchhaltung

Ähnlich verhält es sich heute mit der Buchhaltung. Wer setzt sich denn heute noch mit einem Stapel Rechnungen vor den PC und tippt die einzelnen Positionen ab? Prüft anschließend, ob er sich nicht an einer Stelle vertippt hat und drückt dann einen „Buchung“-Button? Ein wirklich gut aufgesetzter Buchhaltungsprozess verläuft heute so, dass ein Scan vom System ausgelesen und ins Buchhaltungssystem übertragen wird. Dabei wird durch die Erkennung von Buchungstexten und Formaten oftmals schon eine Automatisierung ermöglicht. D.h.: Der Buchhalter wird im Zweifelsfall auch nicht mehr für eine korrekte Kontierung benötigt. Bleibt die Frage: Warum beschäftigt man sich noch so intensiv mit dem Buchhalterprofil, dem Personal und nicht mit dem Prozess der Buchhaltung?

Digitalisierung: Prozesse statt Personal in der Buchhaltung

Wer die Prozesse steuert, kann sich oft Kosten für und Kummer mit Personal sparen.

Unser Angebot an Sie

Wir helfen Ihnen, Ihre Buchhaltung aus dem „analogen“ Zeitalter in ein digitales Format zu überführen. Statt hohe Kosten für Anzeigen, Bewerberrunden, Einarbeitung und Strukturen zu verursachen, stellen wir Ihnen unsere Kompetenz und unsere schlanken Prozesse günstig zur Verfügung. Das Beste: Sie bekommen Transparenz in Ihre Kosten: Wir rechnen lediglich nach anfallendem Aufwand ab. Wenn Sie Ihre Buchhaltung und den tatsächlichen Aufwand an Dokumenten verstanden haben, können wir Ihnen helfen, das leidige Thema „qualifiziertes Personal zu wirtschaftlich sinnvollen Konditionen“ zu Prozessoptimierung zu verlagern.

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